Was ist ein auslösender Drehmomentschlüssel ?

Auslösender DrehmomentschlüsselMit Hilfe eines Prüfgerätes oder unter der Zuhilfenahme einer Skale am Schlüssel selbst wird bei einem auslösenden Drehmomentschlüssel ein bestimmtes Ziel-oder Sollmoment eingestellt. Dies geschieht natürlich im Vorfeld, das heißt vor der Benutzung des Drehmomentschlüssels. Wird das vor eingestellte Drehmoment an der Kraftachse, also dem Antriebsteil, vom Drehmomentschlüssel erreicht, gibt es ein Signal, welches entweder sichtbar, fühlbar oder aber hörbar ist. Dieses soll den Anwender darauf hinweisen, dass er aufhören soll die Schraube oder Mutter festzuziehen. In der Regel handelt es sich dabei um einen farbigen, herausspringenden, gut sichtbaren Indikator oder ein Knacken, beziehungsweise Klicken, welches deutlich spürbar oder aber hörbar ist.

Die üblichen Ausführungen bestehen aus einem Stahlrohr, das meist verchromt ist. Die Länge des Rohres ist auf den Bereich abgestimmt, den es abzudecken gilt. Zudem ist in diesem der Auslösemechanismus integriert. Das gleiche gilt für die Einstellvorrichtung, die mit dem Griff, der in der Regel aus Kunststoff bestehend ist, verbunden ist und die Skale beinhaltet. Der Werkzeugträger stellt häufig eine umsteckbare oder umschaltbare Ratsche, beziehungsweise Knarre dar. Über einen Vierkantzapfen erfolgt dann der eigentliche Antrieb. Dieser besitzt Abmessungen im Zollsystem. Zudem können auf ihn verschiedene Stecknüsse, auch Steckschlüsseleinsätze genannt, aufgesetzt werden. Weitere verbreitete Werkzeugträger stellen unter anderem die Schwalbenschwanzführung oder die Rechteckaufnahme dar. Sie werden für austauschbare Werkzeugköpfe in unterschiedlichen Profilen genutzt. Darunter fallen zum Beispiel Sechskant-, Offenring-, Ring- oder Maulschlüssel. Der weltweit erste selbst auslösende Drehmomentschlüssel, der auf den Markt gebracht und zum Patent angemeldet wurde, wurde im Jahre 1938 entwickelt.

Auslösende Drehmomentschlüssel bieten meist etwas weniger Komfort, sind dafür aber oft auch etwas günstiger. Auf dem Markt sind sie wohl am weitesten verbreitet. Die Anwendung dieser Art von Drehmomentschlüssel bedarf etwas Übung, denn der Anwender muss eigenständig aufhören, sobald ein fühlbares Knacken zu spüren oder ein deutliches Klicken zu hören ist. Die Genauigkeit der meisten Schlüssel liegt bei rund plus/minus drei Prozent vom gemessenen Wert. Weitere Informationen auf drehmomentschluessel-vergleich.de

 

 


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